Agaporoniden sind afrikanische Zwergpapageien. Acht der Neun Agaporniden Arten leben auf dem afrikanischen Festland. Die neunte Art, die Grauköpfchen, leben auf Madagaskar und auf einigen kleineren Inseln im Indischen Ozean. Mit Ausnahme der Grünköpfchen und der Tarantas (Bergpapageien) leben alle Agaporniden Arten im trockenen Savannenland jedoch ohne Hochwald. Sie bevorzugen dürre Grassteppen und trockene bergige Buschregionen in 600 m - 1700 m Höhenlage.
Ihr gesamter Lebensraum erstreckt sich von Angola
bis Madagaskar und von Äthiopien bis Botswana.
Das Orangeköpfchen hat wohl das größte Verbreitungs-
gebiet, es umfasst in etwa den gesamten Bereich
Zentralafrikas.
Bergpapageien (Tarantas) bewohnen Höhenlagen
zwischen 1.300 m - 3.200 m wo sie in offenen Wald-
gebieten ihren Lebensraum gefunden haben.
Reine Waldbewohner sind die Grünköpfchen. Sie
leben in den feuchten Regenwäldern Westafrikas.
Den kleinsten Verbreitungskreis haben die vier Arten
der Agapornidis Personata Gattung. Sie leben in
Tansania und Sambia. Wobei die Pfirsichköpfchen
eine Fläche von rund 136.000 Quadratkilometer
besiedeln und die Rußköpfchen etwa nur 6.000
Quadratkilometer.
Grundsätzlich überschneiden sich die Lebensräume
der Arten nicht reichen jedoch gelegentlich nah
aneinander heran. Es kommt auch vor das es
gemischte Paare gibt, diese jedoch sind meist unter
den jeweiligen Arten zu erkennen. Im Freiland käme
es z.B. nicht zu einer Vermischung von Rosenköpfchen
und Schwarzköpfchen, da ihre Lebensräume weit
auseinander liegen.